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RingelblumeDie hellgelbe bis dunkelorgangenfarbene Ringelblume auch genannt Calendula officinalis gehört zur Familie der Korbblütler und ist in vielen Gärten in Europa, aber auch in Westasien sowie in den USA zu finden.
Doch sie erfreut uns nicht nur als Zierpflanze, vielmehr wird Sie im medizinischen, aber auch vor allem im kosmetischen Bereich erfolgreich angewendet.
Die Ringelblume, man nennt Sie umgangssprachlich Studentenblume, Goldblume oder auch Ringelrose, findet im medizinischen Bereich Anwendung in Form von Salben oder Tinkturen. Ihre Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und wundheilungsfördernd, sind somit also prädestiniert um beispielsweise bei leichten Entzündungen der Haut oder gar leichten Verbrennungen eingesetzt zu werden. In der Kosmetikindustrie wird Sie vielfach als Produkt zur Pflege der Gesichtshaut verarbeitet.
Gegen Entzündungen im Mund- und Rachenbereich kann jeder Geplagte mit Hilfe der Ringelblume selbst etwas tun. Mit Hilfe eines Tees, der in kleinen Schlucken gegurgelt werden muss, können die Beschwerden vorgebeugt oder gelindert werden. Etwa zwei Teelöffel Ringelblumen werden mit heißem Wasser übergossen und nach etwa 8-10 Minuten abgesiebt. So kann der Tee auch Anwendung im Bereich der Wundbehandlung finden, indem man einfach eine saubere Wundauflage darin tränkt und diese mehrmals täglich auf die Wunde legt.
Das Trinken von 1-3 Tassen Ringelblumentee ist besonders hilfreich bei Beschwerden der Verdauungsorgane, Brechreiz, Kopfschmerzen oder Einschlafproblemen. Aber auch bei Frauenleiden ist die Ringelblume äußerst gefragt und lindert aufgrund Ihrer krampflösenden Eigenschaften erfolgreich Menstruationsbeschwerden.
Für all diejenigen, die die Ringelblume gerne in Ihrem Garten ansiedeln möchten, empfiehlt sich die Saat bereits im April, damit die Pflanze von Mai bis Oktober blühen und geerntet werden kann. |
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