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Die Asche meiner Mutter

9.07


"Schlimmer als die gewöhnliche unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit", schreibt Frank McCourt in Die Asche meiner Mutter . "Schlimmer noch ist die unglückliche katholische irische Kindheit." Willkommen, also, zum Gipfel der unglücklichen katholischen irischen Kindheit.

1930 in Brooklyn als Kind der erst kurz zuvor eingewanderten Iren Malachy und Angela McCourt geboren, wuchs Frank in Limerick auf, nachdem seine Eltern wegen der schlechten Aussichten in Amerika nach Irland zurückgekehrt waren. Es stellte sich bald heraus, daß die Aussichten in der alten Heimat auch nicht besser waren - nicht mit Malachy als Vater. Er ist ein chronisch arbeitsloser und nahezu arbeitsunfähiger Alkoholiker und erscheint wie die Vorlage vieler unserer beleidigenden Klischees vom betrunkenen irischen Mann. Fügen wir dem ganzen noch bittere Armut, häufige Todesfälle und Krankheit hinzu, haben wir alle Voraussetzungen für eine wahrhaft schwierige Kindheit.

In McCourts fähigen Händen liefert dieser Stoff glücklicherweise auch alle Voraussetzungen für eine bezwingende Erzählung..
  • Unverb. Preisempf. € 19.95
  • Ersparnis 50 %
  • 179 Bewertungen: 4.5




Die Asche meiner Mutter

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Ein Geschichtenerzähler
Frank McCourt ist ein Geschichtenerzähler! Man kan nicht anders, man muß wissen wie es weitergeht. Es ist eine traurig-schöne Lebensgeschichte, die einem nicht mehr loslässt. Man ist mittendrinn und leidet mit, aber man kann auch die kleinsten Freuden miterleben. Ein rundherum tolles Buch!
 
  Berührt!
Traurig und berührend schreibt Frank McCourt über seine von Armut geprägte irische Kindheit. Ein zutiefst bewegender Roman, der kein Detail einer von Verzicht geprägten Welt zwischen Schlamm und feuchtem Wohnraum aulässt und den Leser in diesen Kosmos direkt hineinzieht. Große Empfehlung.
 
Irisches Elend in den 20-ziger Jahren des zurueckliegenden Jahrhunderts
Frank McCourt beschreibt in seinem autobiografischen Roman seine Kindheit im fruehen zurueckliegenden Jahrhundert in Irland. Nach einigen Schicksalsschlaegen in der neuen Heimat Amerika beschliesst seine Familie die Rueckkehr nach Irland. Doch das Leid und Elend hat damit kein Ende, im Gegenteil, es wird noch schlimmer. Seine Geschwister sterben, sein Vater ist ein chronischer Alkoholiker ohne die Bereitschaft, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Die Mutter ist die einzige, die versucht, die Familie in den Slums von Limerick ueber die Runden zu bringen. Die Situation ist trostlos, ohne Aussicht auf Besserung. Trotz dieser Tristesse bewahrt sich McCourt ein Mass an Humor, das seinen Optimismus zum Ausdruck bringt. Denn nicht nur die Familie selbst ist an diesem Elend schuld und verantwortlich, es ist, so McCourt die katholische Kirche, die fuer Inzoleranz und Verlogenheit steht und die bestehenden gesellschaftlichen Strukturen Irlands auf ewige Zeiten unumstoesslich manifestiert. Bewegendes Dokument kirchlich staatlich verordneten Elends in tollem Schreibstil.
 
  Genial Genial Genial!!
Frank McCourt ist ein herausragender Schriftsteller. "Die Asche meiner Mutter" ist so genial geschrieben, dass ich traurig war, als ich die letzte Seite las. Dieses Buch erzählt die Kindheit von Frank McCourt in Limerick; sie war geprägt von Hunger, strengen Lehrern und einem bigotischen Katholizismus. Aber ich musste sehr oft schallend lachen, weil dieses Buch so überaus witzig geschrieben ist. In der Liste meiner Lieblingsbücher belegt dieses Buch den ersten Platz!
 
Zeitdokument
Ich habe dieses Buch schon zwei Mal gelesen. Die eigenwillige Sprache ist faszinierend. Ich habe alles so gut nachfühlen können. Man könnte weinen, aber dann wieder lächeln. Diese bittere Armut, wird hervorragend geschildert und auch die kleinen Freunden. Das Teilen, wenn man schon nichts hat. Der versoffene Vater, der sein Pint trinkt, die Mutter, zigarettenrauchend, die Kinder ärmlichst gekleidet. Wer noch nie in Irland war, hat hier einen Eindruck, wie es mal so war. Die kalten Tage, und als der kleine Frank ins Krankenhaus musste, mit seinem Grind in den Augen.der Lungenentzündung. Man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Ich habe auch das Folgebuch und den dritten Band von Frank Mc Court verschlungen, aber die Asche meiner Mutter war unübertroffen gut.